Erektionsstörung
Gesundheit

Erektionsstörung – Ursachen und Lösungen

Die wirkungsvolle Nachhilfe bei Sexualstörungen

Sie ist in aller Männer Munde, die berühmte blaue Pille. In den letzten Jahrzehnten haben Potenzmittel Millionen Männern im deutschsprachigen Raum ein gesünderes Sexualleben geboten. Sie verbesserten nachhaltig die sexuelle Potenz und die Leistungsfähigkeit seiner Anwender. Dabei sind Sexualstörungen oft das Problem eines Paares, nicht nur des Einzelnen. Bei ihm als bei ihr wirken psychisches Erleben und Empfinden sowie körperliche Auswirkungen ineinander. Zudem beeinflusst der Umgang miteinander die Beziehung. Ist sie gestört, sinkt die Lust auf Sex und die Fähigkeit zum Geschlechtsakt. Was ist die Ursache, was die Wirkung?
Laut Medizinern kennen viele Männer über 40 Jahre aus eigener Erfahrung eine erektile Dysfunktion.

 

 

Was ist eine erektile Dysfunktion (ED).

Der Pharmakonzern Pfilzer stellte mit dem ehemaligem brasilianischen Fußballer Pele das Problem Potenzstörung in die Öffentlichkeit.. Der Fokus des öffentlichen Interesses liegt auf dem Penis des Mannes. Dort sitzt das Selbstbewusstsein und die Manneskraft und Potenz. Der Mann soll sich nicht hängen lassen, sagt man.
Früher gab es beim 18 – 30-jährigen Mann jeden Tag Sex. Im Laufe des Alters nahm das ab. Der Trend setzt sich fort: Jeder zweite Mann über 40 jammert über Erektionsprobleme.
Die bekannteste Störung der Sexualität des Mannes ist die erektile Dysfunktion (ED). Das ist beim Geschlechtsverkehrs die nicht suffiziente Steife des Penis. Sie erreichen nicht die erforderliche Erektion oder halten sie nur kurz aufrecht. Haben Sie weniger sexuelle Lust, werden Sie nicht so oft konfrontiert mit einem vermeintlichen Versagen. Die erektile Dysfunktion ist medizinisch gegeben, wenn Sie innerhalb von 6 Monaten eine ausreichende Erektion bei rund 70% der Versuche nicht erreichen.
Die ED ist ein wichtiges Frühwarnsymptom bei einer unerkannten Herz-Kreislauf-Erkrankung sowie beim Diabetes mellitus. Die Potenzstörung macht sich meist vor anderen Symptomen ein Jahr vorher bemerkbar.

Die Diagnose der erektilen Dysfunktion

Ein Patient, der mit Erektionsstörungen zum Arzt kommt, wird eingehend untersucht. Die Diagnostik umfasst eine individuelle Anamnese und einer gezielten Sexualanamnese. Dazu kommt die Bestimmung der Laborparameter wie Testosteron, Prolaktin, Blutzucker und Blutfette.
Neben der Allgemeinanamnese liegt der Fokus auf das Sexualleben, das für das Erektionsgeschehen relevant ist. Vorherige Operationen sind abzufragen wie im kleinen Becken. Dazu kommen Unfälle mit Rückenmarks- oder Wirbelsäulenverletzungen oder -erkrankungen. Sind die klassische Risikofaktoren vorhanden wie Nikotinmissbrauch, Diabetes, Hypercholesterinämie und Hypertonie? Werden Medikamente eingenommen? Wie sieht das situative, partner- oder sexualpraktikische Erektionsverhalten aus und gibt es nächtliche und morgendliche Erektionen?. Der Arzt unterscheidet hier zwischen psychogenen, reflexogenen sowie nächtlichen Erektionen.

Das Erektionsverhalten

Psychogene Erektionen löst der Patient durch seine Psyche aus. Sie entstehen im parasympathischen, sakralen Erektionszentrum im Rückenmark in den Spinalnerven der Segmente S2 bis 4. Dieser Reiz kommt nicht vom Gehirn, sonder durch einen Reflex beispielhaft vom Reiben des Oberschenkels.
Die Stimulation vomsympathische Erektionszentrum hat den Ursprung im Gehirn. Ein sexueller Traum beginnt im Gehirn. Er wandert zum Rückenmark zu den Segmenten T11-L2 und erzeugt die Erektion. Die Nervenbahnen sind unterschiedlich beeinflussbar, so dass Patienten mit Querschnittslähmung über nächtliche Erektionen berichten, aber ausreichende psychogene Erektionen
Verneinen. So muss die nächtliche Erektion bei einer ED nicht psychisch bedingt sein.

Ist der Beginn der ED plötzlich oder schleichend, der Grad der Störung ist näher zu definieren. Ist es eine verminderte Steifheit, ein zu früher Abfall der erreichten Erektion oder ein seltener Verlust der Anschwellung? Manche Patienten verwechseln die ED mit einem vorzeitigen Samenerguss. Viele Patienten therapieren sich mit PDE-Hemmern. So ist eine Anamnese des Herz-Kreislauf-Systems mit Medikationserfassung unerlässlich.

Die Sexualanamnese

Der Arzt erhebt die Sexualanamnese in einem gezielten Gespräch. Er legt die sexuellen Beschwerden des Patienten offen. Die Sexualanamnese ist eine zentrale Komponente in der Diagnose der erektilen Dysfunktion. Sie ist die Allianz und Grundlage einer erfolgreichen Therapie. Oft ist sie Beratung und hat die Einleitung der Behandlung zur Folge. Sie muss nicht zeitaufwendig sein und ist keine psychologische Geheimwissenschaft. Die fachgerechte Erhebung der Sexualanamnese erfordert Kenntnisse und Erfahrungen, die der Arzt sich in Weiterbildung und Schulung erworben hat. Ihm steht ein wichtiges und flexibles Instrument zur Verfügung.

Die Vorgehensweise:

  • Symptome des Patienten präzise offenlegen
  • klare Fragen und eindeutiges Vokabular
  • keine ausschweifenden Ausführungen
  • den Patienten ermutigen

Die Kriterien erfasst der Arzt. Dazu kommen Aspekte der sexuellen Lebensgeschichte weiteren Gesprächen oder in einer speziellen Sexualberatung und -therapie. Die Partnerin ist zum Erfolg einzubeziehen.

Da Testosteron hat eine entscheidende Rolle beim Erektionsmechanismus. Der Fokus liegt in der Anamnese und der Befunderhebung auf Anzeichen von geringer Hormonproduktion wie Abgeschlagenheit oder Libidoverlust. Neben Testosteron und Prolaktin sind die Blutfette und der Nüchtern-Blutzucker zu bestimmen.
Ist die Basisdiagnostik abgeschlossen, beginnt in der Regel die Therapie. Nur in seltenen Fällen müssen die Fortpflanzungsfunktionen des Mannes untersucht werden.

Die Therapie der erektilen Dysfunktion

In den letzten Jahren ist das Therapiespektrum zur Behandlung der erektilen Dysfunktion erheblich erweitert worden. Dazu erfordert die hohe Zahl Betroffener, dass die Ärzte der verschiedenen Fachgruppen die Alternativen kennenlernen und dem Patienten anbieten.
Analog zu komplexen Krankheitsbildern sind mehr Lösungsvorschläge zu präsentieren. Ein Psychologe oder Psychiater braucht ebenfalls grundlegende, organbezogene Kenntnisse und der Urologen zu erwarten ausreichende Kenntnisse zu psychologischen Therapien. Ein komplementäres Wissen setzt das Verständnis voraus der diagnostischen sowie individuellen Besonderheiten des Patienten und und führt zur erfolgreichen ganzheitlichen Therapie.

Die Therapie mit Medikamenten

rezeptfreie Mittel

Seit mit Sildenafil (Viagra und Generika) der erste Wirkstoff zum Einnehmen in den Handel kam, der bei Sexualstörungen wirksam ist, haben sich viele Männer sildenafilhaltigen Mitteln sowie seinen Nachfolgepräparaten zugewandt. Rezeptfreie Mittel gegen Sexualstörungen sind nahezu vollständig vom Markt verschwunden.
Dennoch werden online freiverkäufliche „Potenzmittel“ angeboten, die „auf pflanzlicher Basis“ und „ohne Nebenwirkungen“ Hilfe bei Erektionsstörungen versprechen. Die Verbraucherverbände und Behörden warnenf. Die angepriesenen Mittel enhalten häufig verschreibungspflichtige Wirkstoffe. Sie sind oft nicht angeben und ihre Dosierung unbekannt. Solche Produkte bergen ein hohes Risiko für unerwünschte sowie schwerwiegende Wechselwirkungen mit Medikamenten. Gefälschte Viagra-Tabletten gibt es zum Spottpreis. Die Produktqualität ist weder gewährleistet, noch sicher. Wie sauber produziert wurde, ist unklar.

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rezeptpflichtige Mittel

Alprostadil wird so eingesetzt, dass er direkt an den Schwellkörpern im Penis wirkt. Bei der Behandlung müssen die Nervenbahnen nicht einwandfrei funktionieren. Darum ist Alprostadil effektiv bei querschnittgelähmten und nicht sexuell erregten Männern. Es kann mit zwei Verfahren in den Penis eingebracht werden:
MUSE und SKAT. Beide Methoden haben das Risiko gefährlicher Dauererektionen. Es sollte nur verwendet werden, wenn PDE-Hemmer nicht genutzt werden können.

Die Wirksamkeit der PDE-Hemmer wie Avanafil, Sildenafil, Tadalafil und Vardenafil gehören, ist an die sexuelel Erregung des Mannes gebunden und die Nervenbahnen funktionieren. Damit sind die Mittel bis zu dreimal so erfolgreich beim Geschlechtsverkehr, selbst für Männer mit Diabetes mellitus, mit Nervenerkrankungen wie Rückenmarkverletzungen, Parkinson oder MS.

Es kann Nebenwirkungen geben. Nicht einzunehmen sind sie bei schweren Herz-Kreislauf- oder Augenkrankheiten oder wenn Sie mit Nitraten oder bei Angina Pectoris) behandelt werden und die Wirkstoffe nicht kombinierbar sind. Die Versuchung ist groß, PDE-Hemmer trotzdem einzusetzen. Es hat bei Einnahme von Sildenafil Todesfälle gegeben.

Jeder Mann muss mit dem Arzt den Nutzen der Mittel gegenüber den Risiken abschätzen.

natürliche Alternativen der Pozenzmittel

Die Natur hält für Sie Alternativen zu Viagra bereit. Ob sie wirken oder der Glaube daran hilft, ist wissenschaftlich nicht belegt. Hier die bekannten Mittel:

  • Afrika: Yohimberinde
  • Orient/Asien: Ginsengwurzel, Galgantwurzel. Muskatnuss, Kardamomsamen
  • Jamaika: Kokosnusswasser
  • Amerika: Kolanuss, Muira Puame-Rinde, Damianablätter, Sägepalmenfrüchte
  • Europa: Gelee Royale

Leichte Nebenwirkungen der Potenzmittel

Die leichten Nebenwirkungen der PDE5-Hemmer Mittel sowie die Gegenanzeigen sind identisch. Kopfschmerzen, Gesichtsrötung, eine laufende oder verstopfte Nase und Hautrötungen am Körper sind Nebenwirkungen bei allen Präparaten. Es gibt bei leichten Nebenwirkungen und der Häufigkeit des Auftretens Unterschiede. Bei Spedra kann es zu dauerhaften Penisversteifungen kommen. Bei mehr als vier Stunden ist ein Arzt zu konsultieren.
Die Kombination von Alkohol oder Drogen beeinflussen Wirkung und die Wirkungsdauer der Potenzmittel erheblich und negativ, ebenso fettreiche Lebensmittel.

Die Preise unterscheiden sich. Es gibt günstige Generika.

Die Therapie

Die mögliche kausale Behandlung: Das Alter fuhrt zu einem Nachlassen der Sexualkraft des Mannes, das partielle Androgendefizit des Mannes. Dabei nimmt die Testosteronproduktion der Hoden ab und das Eiweiß wird erhöht, das das wirksame männliche Hormon normalerweise im Blut abfängt. Die Muskelkraft lässt nach und das Fettgewebe nimmt zu. Sie verspüren Hitzewallungen, Antriebsarmut und Verstimmungen und habe keine Lust für Sex. In 10% der Fälle hilft die Zufuhr von Testosteron.

Zur medikamentösen Behandlung gibt es etliche Medikamente. Sie sind meist rezeptpflichtig und mit Ihrem Arzt des Vertrauens abzuklären.. Die unkontrollierte Einnahme der Medikamente aus dem Internet ist gefährlich. Die folgenden Wirkstoffe sind sortiert nach Wirkung. Generika überschwemmen den Markt nach Ablauf von Patenten.

Wirkstoffe für die die glatten Muskulatur des Penis entspannen

L-Arginin

L-Arginin soll die Potenz steigern. Die Aminosäure gilt in Speicherzellen als Stickstoff-Reservoir. In einer kleine Studie zur Behandlung von ED wurde geringe Wirksamkeit nachgewiesen. Selbst bei Patienten mit niedrigem NatriumoxidSpiegel fehlen wissenschaftliche Belege, dass L-Arginin die Potenz steigert.

Phentolamin (Vasomax®)

Phentolamin ist ein Alphablocker. Er blockiert Botenstoffe und wirkt arterienerweiternd und kann eine Erektion unterstützen. Die Verbesserung ist dosisabhängig von 20 bis 60mg. Phentolamin wird derzeit unter klinischen Studienbedingungen erprobt. Es kommt zu Nebenwirkungen wie Rhinitis, Schwindel und Kopfschmerzen bei geringerer Wirksamkeit gegenüber Apomorphin und Sildenafil.

Sildenafil (Viagra®)

Viagra war das erste Potenzmittel auf dem Markt zum Schlucken, das verlässlich wirkt. Es ist einer der bekanntesten Wirkstoffe zur Behandlung der ED und als Therapie der Wahl angesehen. Zahlreiche klinische Studien haben die Sicherheit des Medikamentes getestet. Die Zahl der Nebenwirkungen ist gering.
Sildenafil ist nach Ablauf des Patents in über 100 Produkten erhältlich.

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Wirkung

Sidenafil hat eine gut untersuchte Zuverlässigkeit von 82 % und wirkt nach etwa 20 – 30 Minuten mit einem Wirkmaximun nach 70 Minuten. Wirkdauer bis zu vier Stunden.

Dosierung

Die Anwendung von Sildenafil ist die 25-Milligramm-Dosierung, der Hersteller empfiehlt das nur bei älteren Männern. Üblich sind 50 mg, Sie nehmen bei Bedarf 100 Milligramm ein, die zweite Dosis frühestens nach 24 Stunden.

Kontraindikationen

Die PDE-Hemmer wie Sildenafil dürfen keinesfalls mit Herzmitteln oder Arzneimitteln eingenommen werden, die die Stickstoffmonoxidkonzentration erhöhen.
Gegenanzeigen sind ebenfalls Angina pectoris, schwere Herzinsuffizienz und ein Herzinfarkt vor weiger als sechs Monaten. Dazu kommen Hypotonie, Sichelzellanämie, Leukämie und dekompensierte Hepatopathie sowie multiple Myelome.

Nebenwirkungen

Sildenafil (Viagra) hat Nebenwirkungen wie eine verstopfte Nase oder Gesichtsrötungen, Hautausschlag, Hitzegefühl, Schwindel und Sodbrennen sowie Kopfschmerzen. Sie treten oft zusammen mit Alkohol auf, sind meist leicht und harmlos, aber unangenehm.
Sildenafil greift Enzyme in der Netzhaut des Auges an. Jeder zehnte Anwender kann Sehstörungen bekommen. Der deutsche Beipackzettel beschreibt die Nebenwirkungen als Lichtempfindlichkeit und verschwommenes Sehen sowie als Farbsehstörungen. Sie seien nur vorübergehend. Der Nutzer in den USA wird informiert, dass er schwere bleibende Schädigungen des Sehnervs erleiden kann. Im Arznei-Telegramm gibt es Warnungen vor bleibenden Gesichtsfeldausfällen. Solche Warnhinweise gibt der Hersteller Pfilzer in Deutschland nicht. Suche Sie bei Sehstörungen nach Einnahme von Viagra über einer Stunde bitte Ihren Augenarzt auf.

Tadalafil (IC351, Cialis™)

Das Medikament von Lilly Icos gehört wie das Sildenafil, zu den PDE 5 Hemmern.

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Wirkung

Der Vorteil von Tadalafil: Das Mittel wirkt bis 36 Stunden. Sie müssen es nicht vor dem Liebesspiel direkt einzunehmen. So ist es näher am natürlichen Sex. Es wirkt nach 60-120 Minuten mit einer Erfolgsquote liegt bei 81%. In der Anwendung zeigten sich keine Sehstörung und kaum Kopfschmerzen. Bei der langen Wirkung erhöht sich die Gefahr von Arzneimittelwechselwirkungen. Der Wirkstoff war bei älteren Männern war sechs Tage nachweisbar.
Mit Cialis ergaben, dass Männer laut Phase III-Studien mit moderater bis schwerer ED in 85% der Fälle eine erheblich bessere Erektion hatten, Diabetiker in 64% der Fälle.

Dosierung

Tadalafil wird, pro Tag maximal einmal, eine halbe bis 36 Stunden vor geplanter sexueller Aktivität eingenommen. Die empfohlene Dosis beträgt 10 mg; wenn diese Dosis nicht genügend wirkt, erhöhen Sie bei normaler Leber- und Nierenfunktion auf 20 mg.

Kontraindikationen

Die PDE-Hemmer wie Tadalafil dürfen nicht mit Herzmitteln oder Mitteln eingenommen werden, die die Stickstoffmonoxidkonzentration erhöhen.

Nebenwirkungen

Tadalafil hat ein großes Spektrum an lebensgefährlichen Nebenwirkungen. Bei bestehenden Herz-Kreislauferkrankungen existiert das Risiko eines Herzversagens. Tadalafil ist nicht geeignet für eine Selbstbehandlung. Anwendung nur nach gründlicher ärztlicher Untersuchung. Weniger gefährliche Nebenwirkungen sind Magen-Darm-Beschwerden, Sehstörungen oder grippeähnliche Symptome wie Bronchitis und Husten. Dazu kommen Kopf- und Rückenschmerzen und Dyspesie, Schwindel sowie psychische Symptome wie Unruhe oder Angst.

Trazodon (Thombran®)

Trazodon gehört zu den Psychopharmaka und ist ein Alpha-Rezeptor-Blocker mit Hemmung der Serotonin Wiederaufnahme. Nebeneffekt ist die Zunahme nächtlicher Erektionen beobachtet. In einer anderen Untersuchung wurde die verbesserte Erektionsrate gegenüber Plazebo nicht nachgewiesen.

Wirkung

In Kombination mit Yohimbin wurde die Erfolgsrate auf 70% gesteigert.

Dosierung

Die Dosierung von 100 bis zu 200mg führte bei 60% der Patienten zu einer Zunahme der Erektion. Die besten Erfolge waren bei psychogener Impotenz.

Nebenwirkungen

Häufig sind Nebenwirkungen wie Schwindel, Kopfschmerzen und Mundtrockenheit sowie verstärkte Müdigkeit und Herzrhythmusstörungen. Seltene und ernstzunehmend sind Priapismus und Krampfanfälle, Leberfunktionsstörungen und Veränderungen im Blutbild. Fälle von Suizidgedanken sind berichtet worden.

Vardenafil (Levitra™)

Dieses von der Firma Bayer entwickelte Medikament zählt, wie das Sildenafil, zu den selektiven Phosphodiesterasehemmern.

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Wirkung

Das Vardenafil in Levitra wirkt in 15-30 Minuten und hält bis acht Stunden bei einer Halbwertszeit von vier Stunden. Es ist zu 80 % zuverlässig nach Wirkeintritt in 45 Minuten. Der Erfolg ist unabhängig vom Alter der Patienten, dem Schweregrad und der Ursache der ED. Die Struktur ist Viagra ähnlich.
Von fast 500 Männer berichteten nach einer 12-Wochen Studie 72 % von einer besseren Erektion sowie 54 % nach Einnahme von 20 mg von einem erfolgreichen Geschlechtsverkehr.

Dosierung

Eine Tablette mit zehn Milligramm wird empfohlen 25 bis 60 Minuten vor dem Sext einzunehmen. Falls erforderlich, ist auf fünf Milligramm zu reduzieren oder auf maximal 20 Milligramm zu erhöhen.

Nebenwirkungen

Vardenafil ist ein verträglicher Wirkstoff. Mögliche Nebenwirkungen sind Kopfschmerzen, Gesichsrötung, verstopfte Nase, Schwindel und Verdauungsstörungen im Oberbauch. Manche Patienten haben Störungen des Farbsehens. Es kommt gelegentlich zu Überempfindlichkeitsreaktionen, Augenschmerzen und Augenrötung. Erbrechen und Hautausschlagkönnen auftreten. Schwerwiegender sind Herzrasen, Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkt sowie plötzlicher Herztod.

Kontraindikationen

PDE-5-Hemmer wie Vardenafil dürfen nicht mit Herzmitteln oder Arzneimitteln eingenommen werden, die die Stickstoffmonoxidkonzentration erhöhen.

Injektions- und Instillationsstoffe

Alprostadil, Prostataglandin E1, PGE1
Alprostadil wird verwendet zur Schwellkörperautoinjektionstherapie(SKAT). Der Patient injiziert sich den Wirkstoff mit einer Spritze in die Schwellkörper. Systemische Nebenwirkungen werden kaum beobachtet. Unangenehme Nebenwirkungen sind bei Überdosierung der Priapismus, Schwellkörperfibrosen sowie lokale Entzündungs- und Schmerzreaktionen.

Alprostadil kann lokal verwendet werden. Es wird dabei in die Harnröhre (MUSE®) eingebracht und diffundiert durch die Blutgefäße in die Schwellkörper. Üblich ist eine Dosierung zwischen 250 und 1000 µg. Erfolgsraten schwanken zwischen 30 und 66%. An lokalen Nebenwirkungen gab es Schmerzen im Penisf; systemische Nebenwirkungen wie Schwindel waren selten.

Wirkung

Die Erfolgsrate liegt bei 70 bis zu 80 %. Die Wirkung tritt sofort ein.

Dosis

Fertigspriten beinhalten 10 und 20, Patronen 40 µg.
Eine zweite Dosis nicht vor 23 Stunden, maximal dreimal die Woche.

Nebenwirkungen

Der Wirkstoff wir schell abgebaut. So sind kaum systemische Nebenwirkungen zu befürchten. Bei Überdosierung ist ein Risiko der Dauererektion, dazu kommt die Gefahr von Gewebsnekrosen.

Phentolamin und Papavarin Kombinationspräparat (Androskat®)
Es ist ein Kombinationspräparat besitzt mit synergistischem Effekt vergleichweise zu Einzelsubstanzen. Wegen der Rate an prolongierten Erektionen bei Alprostadi wird das Medikament bei PGE1 Komplikationen und in Kombination als Tripelmix bei Unwirksamkeit von Alprostadi eingesetzt.

Wirkung

Die Wirkung erfolgt sofort mit einer Effektivität von 60-75%.

Nebenwirkungen

Ist die individuelle Dosis gefunden, sind lediglich 1 % prolongierte Fälle. Lokale Probleme kommen nur in 10 – 30 %.

zentral wirksame Substanzen

Apomorphin (Uprima®, IXense®)
Apomorphin ist eine im Gehirn wirksame Substanz, die Dopaminrezeptoren stimuliert und als Brechmittel bei Vergiftungen genutzt wird. Es steigert die Libido in Anwesenheit von Testosteron und Oxytocin. Es wirkt nicht bei kastrierten Männern.

Wirkung

Eine Tablette 20 min vor dem Geschlechtsverkehr wird unter die Zunge gelegt. Eine sexuelle Stimulation ist erforderlich. Die Substanz verstärkt die Stimulation nach 10 bis 20 Minuten. Durch NO-Synthese-Hemmer wird die Wirksamkeit des Apomorphins aufgehoben oder abgeschwächt. Es besteht kein Risiko für Ihr Herz.

Dosierung

Die Tabletten haben 2 oder 3 mg. 60% der Patienten haben eine suffiziente Erektion bei 6 mg. Dosierungen von 3 mg wiesen die günstigste Nutzen-Risiko-Relation auf. Die Hälfte aller Patienten erreichten eine ausreichende Erektion. Derzeit werden Dosierung empfohlen von 2 bis 3 mg. Es zeigt sich dabei eine Erektionsbildung bei geringen Nebenwirkungen. Zweite Dosis frühestens nach acht Stunden.

Nebenwirkung

Die Gabe von 4 mg steigerte nicht den Erfolg wesentlich, die Übelkeitsrate stieg um 14%. Kopfschmerzen, Schwindel und Müdigkeit traten gering auf, (plötzlicher Blutdruckabfall mit Bewusstseinsverlust sehr selten.

Verträglichkeit

Apomorphin vertragen Patienten mit mit koronarer Herzkrankheit, arterieller Hypertonie, verlängerter Prostata und Diabetes mellitus.

Kontraindikationen

Bei Patienten mit Angina pectoris, kürzlichem Herzinfarkt oder schwerer Herzschwäche, niedrigem Blutdruck und Unverträglichkeit ist das Medikament nicht zu verabreichen.

A-Melanozyten-stimulierendes Hormon

Das zentral wirksame Medikament wird unter die Haut applikziert. Viele Männer mögen nicht die Spritze in den Penis wie bei SKAT.

Wirkung

Das Hormon stimuliert die sexuelle Erregung im ventralen Nervensystem.

Naltrexon (Nemexin®)
Das Medikament zählt zu den Opiat-Antagonisten. Es wird normalerweise verabreicht bei der Entwöhnung Opioid-Abhängiger.

Wirkung

Die Wirkung ist gegenüber Naloxon stärker sowie länger anhaltend. In Studien bei Männern mit ED verbesserten sich die morgendlichen Erektionen. Es zeigte sich keine Zunahme der Libido oder des Geschlechtsverkehrs.

Yohimbin

Yohimbin ist ein pflanzliches Produkt. Es wird aus der Rinde des Yohimbinbaumes in Westafrika gewonnen und wirkt auf das zentrale Nervensystem. Das Herz schlägt schneller, der Blutdruck steigt und die sexuelle Aktivität wird angeregt. Erektionsstörungen sollen damit beeinflusst werden und die Blutzufuhr zum Penis verbessert. Es wird in Westafrika als Aphrodisiakum eingesetzt. Vorteilhaft beim Yohimbin ist das günstige Nebenwirkungsprofil. Hauptindikation sind versagensangstbedingte oder mäßig ausgeprägte organische Erektionsstörungen.

Anwendung

Yohimbin wirkt am besten bei psychischen Erektionsstörungen durch Stress oder Depression und Versagensangs sowie mäßig ausgeprägte organische Erektionsstörungen.

Dosierung

Drei Tagennehmen Sie 3x5mg, dann 3x10mg ein. Ein Erfolg tritt nicht vor 14 Tagen ein. Die Gesamtbehandlungsdauer dauert mindestens sechs Wochen.

Nebenwirkungen

Gering wie Unruhe und Schwindel, Händezittern, verstopfte Nase und Schlafstörungen.

Hormone

Testosteron

Das männliche Geschlechtshormon wird häufig und zusätzlich nach Erfahrung therapiert und ist Bestandteil einer große Anzahl von Aphrodisiaka. Testosteron beeinflusst im Gehirn zentrale Neurotransmitter wie Dopamin und Serotonin und unterstützt die Erektionsbildung. Beim gesunden Mann nimmt die Steifheit der nächtlichen Erektionen zu, die Häufigkeit bleibt unverändert.

Dehydroepiandrosteron (DHEA)

Dehydroepiandrosteron ist das Steroidhormon, das am häufigsten im menschlichen Körper vorkommt. DHEA ist die Vorstufe der männlichen und der weiblichen Sexualhormone.
In Deutschland sind Prohormone zulassungspflichtige Arzneimittel. In den USA sind DHEA-Präparate rezeptfreie Nahrungsergänzungsmittel.
In einer Studie wurde eine Verbesserung der ED nach 50 mg Einnahme beschrieben.

Aphrodisiaka

Aphrodisiaka stärken den Geschlechtstrieb sowie die Potenz. Es sind meist pflanzliche Wirkstoffe, die schon lange in Gebrauch sind. Drogen wie Haschisch und, Alkohol oder die Tollkirsche gehören wegen ihrer stimulierenden und enthemmende Wirkung in diese Gruppe. Weitere Stoffe regend auf den Harn- und Geschlechtsapparat wirken wie Petersilie, Selleriekraut und die Blutzufuhr der Bauch- sowie Geschlechtsorgane verstärken wie Basilikum, Ingwer, Chili. Das Potenzholz Muira puama oder Maca gehören ebenfalls dazu.

Operative Behandlung

Die operative Therapie der ED lässt sich nicht vermeiden, wenn die konservativen Therapieansätze erfolglos waren. Der Anteil macht 5 bis 10%. Eine OP ist muss reiflich zu durchdenken sein, weil die Verfahren, zum Beispiel die Implantation einer Penisprothese, die natürliche Architektur des Penis zerstört. Die Sexualität und die die Ejakulationsfähigkeit sowie das Orgasmuserleben bleiben wie gewohnt.

Psychotherapie/Partnertherapie

Sind keine organischen Ursachen diagnostiziert, ist eine psychogene Genese angeraten. Die psychotherapeutische Behandlung sollte die Partnerin einbinden.

 

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